Dienstag, 7. Juni 2016

Review: Close to Heaven

© Cover: Egmont
Titel: Close to Heaven
Originaltitel:  Kyou no Kira-kun
Mangaka:  Rin Mikimoto
Genre: Romance
Verlag: Egmont
Bände: in 9 Bände abgeschlossen
Erscheinungsjahr: 2013
Preis: 6,50€ pro Band, Band 4 ist allerdings ein wenig vergriffen

Zusammenfassung:
Ninon ist in der Schule eine Außenseiterin, was allein schon damit zu tun hat, dass sie ihren Vogel Sensei mit zur Schule bringt. Was die anderen nicht wissen ist, dass der Vogel nicht ausgestopft ist, sondern ein richtiges Lebewesen. Daher nenen die anderen sie auch immer "Vogelfrau". 
Im starken Gegensatz steht dagegen der Nachbarsjunge Kira. Er lebt sein Leben einfach drauf los ohne über die Risiken nach zu denken. In der Schule ist er auch sehr beliebt, vor allem bei den weiblichen Mitschülern. Ninon und Kira haben eigentlich nichts miteinander zu tun bis Ninon von ihrer Mutter von Kira's traurigen Schicksal erfährt. So kommt es, dass Ninon sich versucht mit ihm anzufreunden, was ihr auch gelingt. Dank ihr schöpft auch Kira neue Hoffungen in sein Leben und überdenkt seine Verhaltensweise. Vor allem sieht er auch ein, dass es keinen Sinn macht seine restliche Zeit einfach nur so dahin zu leben. Dadurch kommt es, dass die beiden viel miteinander unternhemen und auch Ninon in der Klasse ein kleines bisschen Anschluss findet. Außerdem kommt es dazu, dass die beiden sich in einander verlieben. Doch keiner traut sich den ersten Schritt zu machen. 

Meinung:
Der Manga thematisiert grundsätzlich erstmal eine sehr traurige Geschichte. Der männliche Protagonist Kira ist von einem traurigen Schicksal geplagt, denn er hat eine Krankheit, die ihn innerhalb eines Jahres sterben lassen wird. Das war so die Grundthese des ersten Bandes. Ich persönlich finde den Manga sehr gelungen, vor allem weil nicht von Anfang an alles toll ist, sondern weil die Handlung knallhart mit dem bald sterbenden Protagonisten beginnt. Besonders toll fand ich die Entwicklung von Ninon und Kira. An Ninon mochte ich besonders, dass sie offener geworden ist und dadurch einige Freunde finden konnte vor allem im vorletzten Band fand ich sie besonders stark. Die Ninon im ersten Band wäre mit den Situatitionen im 8. Band anders umgegangen. Aber auch Kira hat sich super entwickelt, vor allem ist er sehr gefühlvoll geworden. An Kira fand ich an sich das gefühlvolle besonders gut. Vor allem, dass er als Junge auch über seine Ängste gegrübbelt hat, sogar so sehr, dass man ihn häufiger weinen gesehen hat. Irgendwie fand ich das trotz trauriger Situattion irgendwie süß. Ach ja bevor ich es vergesse, Ninon's Vogel war grundsätzlich der witzigste. Viele Situatitionen hat er einfach richtig gut aufgelockert. An sich musste ich mich meistens kaputt lachen, wenn der Vogel gesprochen hat.
Vom Ende möchte ich euch hierbei definitiv nichts verraten, da möchte ich nichts vor weg nehmen. Ich möchte euch genau in dem gleichen schwankenem glauben lassen wie ich war. Denn ich war mir mit dem Ende nicht so ganz sicher, auch wenn ich kurz gedacht hatte, dass es ja doch vorhershbar wäre, wurde mir direkt der Gedanke wieder genommen. 
Mir hat die ganze Art und Weise wie die Geschichte erzählt wurde sehr gut gefallen und kann die Reihe daher sehr weiter empfehlen, auch wenn die Grundhandlung einen traurigen Unterton trägt.
Meiner Meinung nach eine der besten Shojo-Reihen, die ich bisher gelesen habe.

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