Sonntag, 25. März 2018

[Buchreview] Verliere mich. Nicht.

Titel: Verliere mich. Nicht.
Autor: Laura Kneidl
Genre: New Adult
Verlag: LYX
Erscheinungsjahr: 2018
Seiten: 480
Preis: 12,90€ Taschenbuch, 9,99 E-Book

Zusammenfassung:
Nach der unschönen Trennung an Weihnachten, die Sage selbst zu verantworten hat, versucht sie alles um Luca zu vergessen. Doch das erweist sich als besonders schwierig, da sie mit jedem Gedanke an Luca, ihre Wunden immer mehr aufreißt.
Auch auf Aprils Bitte, aus dem Motel auszuziehen und zumindest vorübergehend bei ihenen wieder einzuziehen, geht sie nicht ein. Lieber lebt sie weiter in dem runter gekommenen Motel, als Luca immer wieder zu begegnen und im schlimmsten Fall noch Bekanntschaft mit seinen Eroberungen zu machen. Doch dann steht Luca vor ihrer Tür mit der gleichen Bitte. Eine zweite Chance für die beiden scheint unmöglich, da es einfach zu viele Geheimnisse zwischen den beiden gibt.
Ob es eine gute Idee ist, dass sie mit Luca wieder unter einem Dach wohnt?

Meinung;
Zum zweiten Band habe ich schon so viele Reviews gelesen und viele fanden den zweiten Band nicht so gut wie den ersten Teil der Dilogie. Das kann ich irgendwie nicht so nach voll ziehen. Ich fand den zweiten Band weder schlechter noch besser als den ersten. Ich finde das Gesamtbild des zweiten Bandes konnte mit dem ersten gut mit halten.
Mich hat auch dieser Teil von der aller ersten Seite an gefesselt. Das Buch habe innerhalb eines Tagses durch gelesen, da ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte. Laura Kneidls Schreibstil ist einfach so genial, dass sie mich mit jedem Satz fesselt. Besonders am Ende eines Kapitels kann sie das besonders gut. Jedes Mal habe ich mir gedacht: "Nur noch dieses eine Kaptel" und dann kam der letzte Abschnitt des Kapitels und ich musste einfach das nächste lesen und das danach und auch das danach :D

Wie es mit Sage und Luca auseinander gegangen ist fand ich nicht so toll, aber anders hätte es auch nicht zu Sage gepasst. Sie ist eher der Mensch, der lieber alle von sich stößt, bevor sie sie mit in ihr Geschehen mit einbindet.
Dennoch fand ich, dass sie im zweiten Teil einen großen Fortschritt gemacht hat. Die Gruppentherapie finde ich als Beispiel sehr gut. Auch wenn das nur auf Grund des Geldmanges sich dahin entiwcklet hatte. Allerdings fand ich, dass sie in der Gruppentherapie für ihre Verhältnisse ziemlich gut mit der Situation umgegangen ist.
Auch ihre Gedankengänge sind anders geworden, während sie im ersten Teil noch panische Angst davor hatte, Luca überhaupt etwas zu erzählen, fängt sie im zweiten Teil an, sich immer wieder einzureden, dass es eigentlich notwendig wäre. Trotzdem fehlte ihr immer wieder die Überwindung dazu.
Über Luca habe ich mich anfangs geärgert, da er sofort in seine alten Verhaltensmuster zurück gefallen ist. Er war zwar gekränkt, aber irgendwie habe ich es nicht so erwartet.
Trotzdem fand ich es irgendwie so auch sehr interessant, da es Sage und ihn irgendwie verbunden hat, da sie sich unter anderem dadurch gegenseitig provoziert haben.

Der Verlauf der Geschichte an sich hat mir auch wieder sehr gut gefallen. Einen Teil des Endes fand ich zwar sehr vorhersehbar, aber das machte es nicht schlecht. Ich fand es irgendwie gut, da ich als Leserin schneller 1 und 1 zusammen zählen konnte, während Sage in eine ganz andere Richtung gedacht hatte. Dadurch war eine bestimmte Situation sehr schockierend für sie, für mich aber nicht. Dennoch fand ich es gut, dass sie die ganze Zeit mit positiven Gedanken beeinflusst war und sie nach diesem Schockmoment irgendwie gezwungen war Luca die Situation zu erklären. Ich hab das ganze Buch über auf nichts anderes gewartet als, dass sie endlich mal mit Luca über alles redet.


Obwohl die Geschichte mit einer schrecklichen Vergangenheit zu tun hatte, hat mir dadurch die Entwicklung der Beziehung von Sage und Luca, umso mehr gefallen.
Es war eine sehr schöne Dilogie, die mit Sicherheit noch einige Male gelesen wird. ♥

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