Montag, 24. September 2018

[Mangaersteindruck] Akamae ga Kill

Titel: Akame ga KILL!
Originaltitel:  Akame ga KILL!
Mangaka: Text: Takahiro, Zeichnung: Tetsuya Tashiro
Genre:Action
Verlag: Kazé
Erscheinungsjahr: 2016
Preis: Preis pro Band 6,95€ mit 15 Bänden abgeschlossen

Zusammenfassung:
Diese Stadt ist verdorben! In ihren Gassen lauert das Böse, doch es hat sich gut getarnt. Gekleidet in teure Gewänder, geschützt von ihrem Geld, treiben die Reichen und Mächtigen in der Kaiserstadt ihr Unwesen. Sie rauben, töten und quälen die Mittellosen, ohne die korrupte Regierung fürchten zu müssen. Da der Himmel sie nicht richten kann, tuen wir es! Morden ist unser Gewerbe. Wir sind Night Raid!
Quelle: Cover und Klappentext von Akame ga KILL! Kazé

Meinung:
Tatsumi beschließt zusammen mit zwei Freunden aus seinem Dorf sich ist auf dem Weg in die Kaiserstadt zu begeben, um dort Geld zu verdienen und ihr Dorf aus der Armut zu retten. Tatsumi plant der Kaiserliche Armee beizutreten, da man im militärischen Bereich das meiste Geld verdient. Doch dort wird er direkt Opfer eines Betruges bei dem ihm all sein bisher erspartes Geld abhanden kommt. So muss Tatsumi die Nacht im Freien verbringen. Allerdings wird er von einem Mädchen namens Aria aufgelesen. Er fährt mit ihr zu ihrem Anwesen und erfährt auf dem Weg dorthin von der Killerbande "Night Raid". An diesem Abend wird auch das Anwesen von Night Raid überfallen. Denn sie wollen Aria töten. Doch Tasumi riskiert sogar sein Leben, um Aria zu beschützen. Akame, eine der Night Raid Kämpferin zeigt Tatsumi Arias wahres Wesen und wie verdorben die Kaiserstadt doch in Wirklichkeit ist. Kurz darauf schließt Tatsumi sich mehr oder weniger Night Raid an.

Bisher kannte ich nur den Anime unf fand ihn großartig, weshalb ich nicht um den Manga herum kam. Nebenbei hab ich durch einige Rezensionen auch schon erfahren, dass sich die Geschichte nur zu Beginn des Mangas mit dem Anime überschneidet. Mit der Zeit soll sich der Verlauf des Mangas deutlich vom Anime unterscheiden. Das war noch ein Grund, weshalb ich den Manga unbedingt lesen wollte. Allerdings kann ich euch darüber noch nicht berichten, da ich erst die ersten beiden Bände gelesen habe und die beide noch sehr stark dem Verlauf des Animes entsprechen. Es gab aber einige kleinere eher unwichtige Szenen, die im Anime nicht vorkamen, die ich aber sehr amüsant fand.

Das Szenario habe ich oben schon einmal kurz erläutert. Im Prinzip möchte Night Raid die Kaiserstadt von allen verdorbenen Menschen befreien. Der einzige Weg ist dabei genau diese Menschen zu töten. Allerdings setzt jedes einzelne Night Raid Mitglied damit auch sein eigenes Leben auf dem Spiel. Genau damit kommen wir auch zu meiner ersten Empfehlung bei dem Manga. Sucht euch keinen Lieblingscharakter aus! Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit verstirbt dieser. Denn es ist jederzeit möglich, dass dieser in einem Kampf sein Leben lässt. Ich hab mich mit der Zeit anstatt auf die Charaktere auf die Kaiserwaffen konzentriert. Es gibt so viele und man muss manchmal ganz genau aufpassen, um die Informationen gut mit zu bekommen. Die Kaiserwaffen sind Waffen mit besonderen Fähigkeiten. Allerdings kann nicht jede beliebige Person jede Kaiserwaffe verwenden. Im Prinzip muss die Kaiserwaffe den Menschen dazu anerkennen. Die Kaiserwaffen finde ich sogar am interessantesten, da jede einzelne neben den offensichtlichen Fähigkeiten noch eine geheime Fähigkeit besitzt. Der Reiz diese Fähigkeiten auch zu sehen ist sehr groß.
Auch wenn ich auf die Charaktere nicht so intensiv eingehen möchte, da es unklar ist, wie lange sie noch dabei sind, möchte ich dennoch zwei, meiner Meinung nach wichtige Charaktere erwähnen. Ein ganz großes Mysterium ist Akame, die auch im Titel des Mangas erwähnt wird. Wieso sie aber im Titel so im Vordergrund steht weiß ich auch nicht so recht. Denn "Akame ga Kill" heißt grob übersetzt so was wie "Akame tötet".  Die Aussage stimmt im Prinzip auch, aber es wäre besser, wenn man die ganze Gruppe also Night Raid betrachten würde. Aber zurück zu Akame. Sie ist eine sehr ruhige, aber zieleorientierte Person. Obwohl sie mir anfangs eher suspekt war, mochte ich sie nach kurzer Zeit schon sehr und besonders in Kombination mit Tatsumi gab es bisher schon einige amüsante Szenen. Tatsumi ist ein bisschen die Frohnatur der gesamten Gruppe. Er ist sehr fröhlich und optimistisch. Gleichzeitig aber auch sehr naiv, was ihn das ein oder andere Mal in sehr brenzligen Situationen bringt. Dennoch hat er dabei auch oft noch wahnsinnig viel Glück. In den ersten beiden Bänden ist er dem Tod mehrmals nur haarscharf entkommen.
Ich bin sehr gespannt wie lange Akame und Tatsumi dabei bleiben. Für mich wirken beide ein bisschen wie die Hauptcharktere der Geschichte, aber ob es letztendlich wirklich so ist, ist bisher noch sehr wage zu sagen. 

Ein sehr blutiger, schon ziemlich brutaler Manga, der nicht nur aus unsinnigen Kämpfen besteht, sondern eine sehr interessante und fesselnde Geschichte beinhält. Vom ersten Band darf man sich nicht so sehr abschrecken lassen. Ab dem zweiten kommen einige Hintergrundinformationen hinzu und machen die Geschichte sehr interessant. Besonders das Weltbild in dem Manga finde ich sehr interessant. Wenn ich dem Manga einem Buchgenre zuorden würde, wäre es definitiv ein dystopischer Manga mit vielen Fantasyelementen wie Monstern, Waffen mit Magie und noch vieles mehr.
Empfehlen kann ich den Manga auf jeden Fall an alle, die dystopische Welten sehr interessant finden und damit kein Problem haben, dass ziemlich viele Charaktere versterben. Die Grundthematik ist sehr interessant und in Kombination mit den Fantasyelementen gefällt mir es bisher richtig gut.

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