Dienstag, 23. Juli 2019

[Rezension] Zeitenwinter: Gefährliche Spiele

Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt von NetGalley
Titel: Zeitenwinter: Gefährliche Spiele
Autor:  Daniela Franka
Genre: Roman
Erscheinungsjahr: 2019
Verlag: Piper
Seiten: 344
Preis: 6,99€ E-Book, 14,99€ Tachenbuch
Bewertung: 3,5 von 5 Kirschblüten 🌸

Zusammenfassung:
Wir befinden uns im Jahre 2034.
Was wäre, wenn Hitler den Zweiten Weltkrieg gewonnen hätte?
Eine erschütternde Dystopie im nationalsozialistischen Großgermanischen Reich von 2048 - und eine junge Frau zwischen Reichstreue, Widerstand und dem Beginn einer großen Liebe!

Als Angestellte des Propagandaministeriums müssen Lisa und ihre Kollegen ein spektakuläres musikalisches Rahmenprogramm für die Olympischen Spiele auf die Beine stellen. Der Druck ist groß, denn die Diktatur will auch abseits der Sportwettkämpfe glänzen. Bei ihrer Suche nach geeigneten Kandidaten trifft Lisa auf den begabten Sänger Alex. Sie mag ihn auf Anhieb, obwohl er den Erwartungen ihrer Eltern nicht entspricht. Denn für die Tochter aus bestem Hause kommt nur ein Arier mit einwandfreiem Stammbaum infrage. Auch Alex fühlt sich zu ihr hingezogen. Aber er hasst das Reich und sympathisiert mit dem Widerstand.
Als Lisa dafür sorgt, dass sein Duo in die engere Auswahl für das Rahmenprogramm der Spiele kommt, ahnt sie nicht, welche Kette von verheerenden Ereignissen sie damit auslöst...
Quelle Cover und Klappentext: Piper Verlag

Meinung:

Cover und Schreibstil:
Das Cover finde ich unglaublich schön und war mit eines der Gründe, wie ich auf das Buch aufmerksam geworden bin. Dennoch fand ich auch die Thematik sehr spannend, wie Deutschland Aussehen würde, wenn Hitler den zweiten Weltkrieg gewonnen hätte. Auch auf die dazu angekündigte Liebesgeschichte hab ich mich sehr gefreut.

Die Autorin verwendet eine eher sehr einfach gehaltene Sprache, was ich gar nicht so schlecht finde.
Dafür hätte ich gerne eine bessere Struktur bezüglich der Charaktere gehabt. Zwischenzeitlich war ich sehr irritiert aus welcher Sicht den nun die Handlung geschildert wird. Da gefühlt jeder Charakter einmal aus seiner Sicht etwas erlebt, war das oft schwierig auseinander zu halten. Die Übergänge in die anderen Sichten waren leider nicht deutlich zu erkennen.

Inhalt:
Thematisch war ich von der Idee erstmal komplett begeistert. Dennoch drehte sich einfach sehr viel um die Liebesgeschichte an sich. Es wurden zwar einige Kulturaspekte des germanischen Reiches dargestellt, aber für mich persönlich hätte das gerne noch etwas ausführlicher sein können. Ich fand es aber dennoch sehr interessant der Geschichte zu folgen. Besonders, dass die beiden Hauptcharaktere auf unterschiedlichen Seiten stehen und damit auch unterschiedliche Absichten haben fand ich sehr reizvoll.

Charaktere:
Hauptsächlich dreht sich die Geschichte um Lisa und Alex. Beide sind sehr sympathische Charaktere, da beide nicht in das Schema des germanischen Reiches passen. Lisa ist zwar arisch, weißt aber nicht das klassische Äußere auf. Fast jeder ist Blond und Blauäugig, weshalb sie mit ihren hellbraunen Haaren direkt aus der Maße fällt. Dies merkt sie auch in ihrem Alltag. Allerdings nicht so stark wie andere, da ihre Familie im Staat gut angesehen ist.
Auch Alex fällt aus der Maße nicht nur äußerlich, sondern auch von der Herkunft. Bei ihm ist bekannt, dass er schottische Vorfahren hat, was ihm seinen Weg das ein oder andere Mal sehr erschwert hat.
Ich mochte sehr, dass Beide irgendwie aus der Maße fallen und sich gegenseitig immer näher gekommen sind, obwohl es für Beide eigentlich kein gutes Ende nehmen kann. Die Zwei beweisen, dass sowohl Äußeres als auch Herkunft kein Hinderniss für ein Miteinander und die Liebe sein sollte. 
Fazit: 
Ich mochte das "Was wäre wenn"-Szenario der Geschichte sehr, aber irgendwie habe ich mir persönlich doch etwas mehr bzw. etwas anderes darunter vorgestellt. Es war dennoch eine spanende Geschichte mit einer schönen und gleichzeitig traurigen Liebesgeschichte.

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