Donnerstag, 23. Juli 2020

[Buchreview] Als das Leben mich aufgab

Titel: Als das Leben mich aufgab
Autor:Ney Sceatcher
Genre: Roman
Verlag: Zeilengold Verlag
Erscheinungsjahr: 2017
Seiten 220
Preis:  8,99€ Taschenbuch
Bewertung: 5 von 5 Kirschblüten 🌸

Zusammenfassung:
Als das Leben mich aufgab, war ich 16 Jahre alt und trug keine Schuhe... Keine Ahnung, wie ich gestorben bin oder wie ich heiße, aber ich nenne mich Mai. Ja, richtig, wie der Monat. Im Jenseits wollten sie mich nicht haben. Zu viele unerledigte Dinge, haben sie gesagt. Darum stehe ich jetzt hier mit einer Handvoll Briefe an Menschen, an die ich mich nicht mehr erinnern kann. Doch möchte ich das überhaupt? Möchte ich meine Vergangenheit wiedererwecken? Wissen, wer ich war, wen ich liebte und wie ich starb? Eigentlich nicht und doch wird diese Reise mir im Tod mehr über das Leben lehren, als es das Leben selbst je gekonnt hat. Mit ihrer sehr intensiven und einfühlsamen Betrachtung des Todes öffnet Autorin Ney Sceatcher ihren Lesern die Augen für die wesentlichen Dinge des Lebens.
Quelle Cover und Klappentext: Amazon

Meinung:
Bisher kannte ich von Ney Sceather nur Fantasybücher, aber den Roman von ihr wollte ich auch unbedingt lesen.

Cover und Schreibstil:
Ich liebe den Schreibstil von Ney. Sie kann so bildlich und fesselnd schreiben. Zudem kommt noch, dass sie in diesem Werk unglaublich viele wunderschöne Zitate eingebaut hat.
Eines meiner Lieblingszitate ist dieser:
"Du kannst nur glücklich werden, wenn du aufhörst, an das Unglück zu denken."

Auch das Cover finde ich für den Inhalt des Buches sehr passend. An sich gefällt es mir aber auch so ganz gut.

Inhalt:
Obwohl es eine eher ruhigere Geschichte ist, beinhaltet sie so viele Weisheiten und auch Wahrheiten. Jede einzelne Lektion in diesem Buch hat mich zum Nachdenken gebracht. Manchmal war es nur das Zitat zu Beginn des Kapitels und manchmal waren es die Erkenntnisse die Mai innerhalb des Kapitels erlangt hat. Insgesamt fand ich die Geschichte sehr schön und vor allem auch sehr rührend.

Charakter:
Hauptsächlich begleiten wir Mai in diesem Buch. Sie ist verstorben und muss erneut auf die Erde zurück, weil sowohl sie selbst als auch die Verbliebenden noch nicht mit der Situation abgeschlossen haben. Dazu soll sie Briefe an die entsprechenden Personen verteilen. So wie Mai wissen auch wir nicht wie es zu ihrem Tod kam. Zudem kann sie sich an nichts erinnern. Jedoch begleiten wir sie auf eine kleine mentale Reise. Denn während sie die Briefe verteilt lernt sie eine Menge über das Leben. Dadurch, dass Mai komplett unvoreingenommen ist, ist der Weg zum Ende hin umso spannender.

Nebenbei trifft Mai auf Naoma, die so einige Probleme in ihrem Leben hat. Allerdings wird sie dank Mai zu einem sehr starken Charakter, obwohl sie zu Beginn noch sehr verloren wirkt.

Fazit:
Ein Buch, was mich in den ersten 49 Seiten schon so viel über eine Geschichte nachdenken lassen hat, kann eigentlich nur großartig werden. Ich bin mir sehr sicher, dass diese Geschichte meine aktuelle Denkweise auf das Leben doch stark beeinflussen wird. Ich würde sogar behaupten, dass es eines der emotionalsten Bücher ist, die ich bisher gelesen habe und das ganz ohne Trauer zu empfinden. Mit diesem Werk habe ich eine Menge gelernt und insgesamt fand ich diese Geschichte einfach nur wunderschön.

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