Samstag, 13. März 2021

[Buchreview] Don't Love Me

Titel: Don't Love Me
Autor: Lena Kiefer
Genre: Roman, Liebesroman
Verlag: cbj
Erscheinungsjahr: 2020
Seiten: 432
Preis: 9,99€ E-Book, 12,90€ Broschur
Reihe: Don't Love Me
Band 1: Don't Love Me
Band 2: Don't Hate Me
Band 3: Don't Leave Me
Band 4: Don't Love Me (kleine Bonusstory)
Bewertung: 3 von 5 Kirschblüten 🌸

Zusammenfassung:
KENZIE ist nicht gerade begeistert davon, in den schottischen Highlands ihr Design-Praktikum zu absolvieren. Doch als sie bei ihrem ersten Auftrag dem jungen Erben der Luxushotelkette begegnet, ändert sich alles. Der attraktive Lyall fasziniert sie von der ersten Minute an. Doch welches Geheimnis verbirgt er hinter seinem abweisenden Verhalten?

LYALL bleibt ein Sommer, um sich am Stammsitz seiner altehrwürdigen Familie zu bewähren. Gelingt ihm das nicht, ist seine Zukunft in Gefahr. Als er der Designstudentin Kenzie begegnet, gerät sein Plan ins Wanken. Denn ihrer Anziehungskraft kann er einfach nicht widerstehen. Doch keiner weiß besser als er, wie verhängnisvoll eine Beziehung zu ihm für sie enden könnte.
Cover und Schreibstil cbj Verlag

Meinung:
Dieses Werk habe ich zusammen in einem Buddy-Read mit meiner besten Freundin gelesen und ich muss sagen, wir kamen unfassbar schnell durch und haben sogar den ein oder anderen Abschnitt verlängert als ursprünglich gedacht.
 
Cover und Schreibstil:
Irgendwie ist es eines der typischen New Adult Cover. Ein bisschen Farbe, ein nettes Muster und fertig. Ich finde es zwar an sich optisch hübsch, aber irgendwie finde ich die Cover auch recht einfallslos.

Dafür hat mir der Schreibstil gut gefallen. Vor allem die Kommunikation zwischen den beiden Protas hat mir an vielen Stellen sehr gut gefallen. Es war oft sehr humorvoll und wirkte nicht aufgesetzt. 
 
Inhalt:
Ich muss sagen der Klappentext klingt auf Lyall bezogen schon sehr oberflächlich. Ja er ist zwar ein Erbe oder ein Familienangehöriger einer Luxushotelkette und manchmal zeigt er das auch mit seinem arroganten Verhalten, aber ich hätte den Fokus doch anders gelegt. Anhand des Klappentextes hätte ich das Buch nämlich sonst eigentlich gar nicht gelesen, weil es echt nach 0815 New-Adult Buch klingt. Tatsächlich war es bei mir auch ein spontan Kauf, weil es das E-Book ganz günstig bei Thalia gab und ich einige Lesermeinungen schon gelesen habe.
Inhaltlich ist das Buch und vor allem Lyalls Geschichte etwas komplexer. Besonders, was seine Familiensituation angeht. Leider wurden hier einige New-Adult Klischees mit eingebaut, was ich sehr schade fand. Den im großen und ganzen fand ich vor allem die beiden Protas sehr erfrischend und auch Lyalls verkorkste Familiensituation ist sehr interessant.  

Charaktere:
Kanzie mochte ich als Charakterin eigentlich sehr. Sie hat eine sehr freundliche und nette Art an sich. Zudem gibt sie jedem eine Chance und versucht alle erstmal neutral zu betrachten, um letztendlich ihr eigenes Bild zu bilden. Auch als sie Lyall näher kennen lernt, gibt sie ihm die Chance ihn von seinem Standpunkt aus zu verstehen und nicht auf die Gerüchte der anderen zu hören. Es gab auch eine Situation zwischen den beiden, wo ich Kanzie für ihre Argumentation echt bewundert habe. Leider macht sie diesen Eindruck zum Ende des Bandes zu Nichte.

Lyall fand ich lange suspekt. Sein Wechsel zwischen total liebevoller, humorvolle Typ bis hin zum arroganten, abgeklärten Idioten, war mir manchmal einfach etwas zu anstrengend. Im Laufe des Bandes versteht man aber wieso er sich dann doch gerne als arrogantes Arschloch gibt. Denn wenn man mal ehrlich ist, seine Familie ist schon ganz schön verkorkst. Zum Ende hin erfahren wir noch eine ganze Menge mehr über ihn und seine Vergangenheit. Was letztendlich die Lage nicht einfacher macht, aber gerade sein Verhalten in manchen Situation, umso verständlicher macht. Ich bin gespannt, welches Ausmaß das ganze im zweiten Band nehmen wird und ob er es schafft seine Ziele zu erreichen.

Fazit:
Bis kurz vorm Ende hat mir das Buch unfassbar gut gefallen. Ich mochte die Kommunikation zwischen den beiden Charakteren sehr. Allerdings war mir das Ende auf Lyall bezogen zu einfach gelöst und auch wie Kanzie mit der Situation um gegangen ist, passte für mich nicht zu ihrem eigentlich Bild. Zumindest nicht so, wie sie es über das ganze Buch vermittelt hat. Ich bin dennoch gespannt, wie es im zweiten Teil weiter gehen wird, auch wenn ich allein nur wegen dem Ende nicht mehr so begeistert bin, wie zum Anfang des Buches.

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